Jedes Schlaraffenreych trägt einen Namen, der oft einen historischen Hintergrund hat. In den ältesten bekannten Aufzeichnungen wurde das heutige Wetzlar als Wetiflar bezeichnet — und wir haben diesen Namen im schlaraffischen Spiel übernommen. Auch der Name Götzburg hat historische Wurzeln: Der Ehrenschlaraffe „Götz der Redliche“ war kein Geringerer als Johann Wolfgang von Goethe, der zu seiner Zeit ebenfalls an der Wetzlarer Rittertafel vergnügliche Stunden verbrachte.
Geweiht wurde die Götzburg mit der 335. Sippung am 11. des Lethemonds a.U. 108 — dem Oktober 1967, zum zehnten Stiftungstag. Zuvor war das Reych mehrfach umgezogen; seither ist es sesshaft.
Unser Stammbaum
Reyche gründen Reyche: Jedes neue Reych geht aus einem Mutterreych hervor. Die Wetiflar entstammt damit einer langen Ahnenreihe, die über Gießen und Frankfurt bis zur Urschlaraffia in Prag zurückreicht.
| Reych | Name | Profane Stadt | Gründung |
|---|---|---|---|
| 1 | Praga | Prag | 10.10.1859 |
| 3 | Lipsia | Leipzig | 23.8. a.U. 13 |
| 5 | Wratislavia | Breslau / Wrocław | 23.9. a.U. 17 |
| 8 | Colonia Agrippina | Köln | 15.10. a.U. 19 |
| 11 | Stutgardia | Stuttgart | 7.2. a.U. 20 |
| 76 | Francofurta | Frankfurt am Main | 10.1. a.U. 26 |
| 247 | Nauinheimbia Wettereiba aurea | Friedberg / Bad Nauheim | 8.11. a.U. 65 |
| 276 | Zu den Gyssen | Gießen | 30.4. a.U. 69 |
| 335 | Wetiflar | Wetzlar | 12.6. a.U. 98 |
a.U. steht für anno Uhui, die schlaraffische Zeitrechnung ab 1859.